40 Jahre Schokofabrik - Veranstaltungsprogramm

 APRIL - JUNI 2021

Schwarzer Feminismus als Ursprung der Intersektionalität

Sika
Samstag, 10.04.2021, 18.00 - 20.00 Uhr
Zoom-Veranstaltung

sika 1“Wer nicht anti-rassistisch ist, kann auch nicht feministisch sein.”

Natasha A. Kelly

Inspiriert von Natasha A. Kellys Werk "Schwarzer Feminismus" veranschaulicht Sika in einem multimedialen Vortrag die Zusammenhänge zwischen Feminismus, AntiRassismus und Intersektionalität. In feministischen Diskursen in Deutschland wird die Schwarze feministische Perspektive mit all ihren Errungenschaften noch immer wenig beachtet. Jedoch kann die feministische Befreiungsbewegung, insbesondere bezüglich Widerstandsformen und Handlungsstrategien, viel Wertvolles aus dem Schwarzen Feminismus lernen. Vor diesem Hintergrund vermittelt die Referentin Sika die Rolle schwarzer Frauen* innerhalb sozialer Emanzipationsbewegungen – vom Kampf um die Abschaffung der Sklaverei bis hin zu künstlerischen, rassismuskritischen und dekolonialen Widerstandsformen in Deutschland.

Sika wurde geboren in Hamburg und lebt derzeit in Ghana. Dort arbeitet sie momentan als Yoga Lehrerin, freie Referentin und Autorin. Neben dem SoziologieStudium mit dem Nebenfach Afrikanische Sprachen und Kulturen wirkte sie bei der Gründung der studentischen Initiative “Bildung Macht Rassismus” mit. Außerdem war sie in den letzten Jahren organisatorisch an Veranstaltungen des Black History Month in Hamburg beteiligt.

 

Wir freuen uns über einen spannenden Austausch.sika 2

Diese Veranstaltung ist offen für alle FLINTA* Personen!

 
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Arbeitsrecht in Coronazeiten

Madlen Weschka
Freitag, 23.04.2021, 19.30 - 21.30 Uhr
Zoom-Veranstaltung

sika 1

 

Recht auf Home-Office, Kinderbetreuung und Kurzarbeit...

diese und weitere Themen wollen wir mit der Arbeitsrechtlerin Madlen Weschka besprechen. Madlen hat kürzlich ihr Jurastudium mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen und startet gerade ihre Karriere als Anwältin im Arbeitsrecht. In diesem Vortrag soll ein Einblick in die verschiedenen Bereiche des Arbeitsrechts gegeben werden und ihr bekommt hilfreiche Tipps, wo ihr weiter recherchieren könnt. Es geht darum, ein Verständnis für die aktuelle Rechtslage zu erhalten. In der anschließenden Fragerunde kann noch genauer auf individuelle Fragen eingegangen werden.

 

Wir freuen uns über einen spannenden Austausch.

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"Die Wüste lebt" - Die ersten Jahre des Frauenstadtteilzentrums Schokofabrik

Rotraud von der Heide
Sonntag, 09.05.2021, 17.30 - 19.30 Uhr
Präsenzveranstaltung

 rotraud

"Geschichte wird gemacht, Ladies!"

Rotraud

Im Winter 1979/1980 zog Rotraud von der Heide los, um für ihre "Die Wüste lebt"-Gruppe Räume und Dächer für ihr Dachgewächshausprojekt zu finden. Da erreichte sie im Radio der Aufruf von Birgit Wendt aus der IBA: Frauengruppen, die Räume suchten, sollten sich melden. - Das gigantische Abendteuer startete: Die Schoko wurde in Besitz genommen.

Am 9. Mai wird Rotraud erzählen, wie sie diese Zeit erlebt hat.

 

Pandemie bedingte Änderungen werden rechtzeitig angekündigt. Wenn diese Veranstaltung vor Ort stattfindet, wird die Teilnehmer*innenzahl beschränkt sein und es gilt unser aktuelles Hygienekonzept.

 

Wir freuen uns über einen spannenden Austausch.

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"Frauen bildet Banden!"

Filmscreening
Donnerstag, 27.05.2021, 19.00 - 21.00 Uhr
Präsenzveranstaltung

 

bildet bandenDie "Rote Zora" war in den 1970er und 1980er Jahren eine militante Frauengruppe in der BRD, die sich klandestin organisierte. Entstanden ist die feministische Gruppe aus dem Kontext der Revolutionären Zellen. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen*, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit.

Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen*, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der "Roten Zora" und der damaligen Frauen-bewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute. Der Film zeigt, dass viele Themen der Roten Zora hoch aktuell sind und bietet viel spannenden Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

 

Pandemie bedingte Änderungen werden rechtzeitig angekündigt. Wenn diese Veranstaltung vor Ort stattfindet, wird die Teilnehmer*innenzahl beschränkt sein und es gilt unser aktuelles Hygienekonzept.

 

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Queere Perspektiven auf Sexualerziehung

Lee Jansen
Freitag, 14.05.2021, 20.00 - 22.00 Uhr
Zoom-Veranstaltung

sika 1

Queere Sexualerziehung bringt nicht nur wichtige Perspektiven für queere Personen mit, sondern kann ein Ansatz sein, wichtige Themen wie Consent oder Safer Sex allen Menschen gleichermaßen nahe zu bringen. Aber wie kann queere Sexualerziehung überhaupt aussehen? Sind queere Themen überhaupt in Lehrplänen vorgesehen? Und warum sind queere Perspektiven auf Sexualaufklärung überhaupt so relevant? Diesen und weiteren Fragen geht Lee Jansen in einem Vortrag nach. Anschließend wird es Raum zur Diskussion geben. Besonders willkommen sind hier Perspektiven aus der Praxis. Lee Jansen hat den queerfeministischen Verein NotAnObject mitbegründet, studiert Politik- und Kommunikationswissenschaften und ist journalistisch tätig. Besonders im aktivistischen Kontext sammelte Lee Erfahrungen in politischer Bildungsarbeit, in der Leitung von Workshops und der Moderation von Veranstaltungen zu Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, Queerfeminismus und sexualisierter Gewalt sowie zu Rechten von trans* und nicht-binären Personen. Im Studium hat Lee sich eingehend mit queerer Sexualaufklärung und sozialen Medien auseinandergesetzt. Lee ist queer und nicht-binär.

 

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