Feministische Bildungsarbeit




Bildungsprogramm für das 1. Halbjahr 2017 zum Download

Unser Bildungsprogramm für das 1. Halbjahr 2017 kann hier als PDF heruntergeladen werden. In den nächsten sechs Monaten wird es wieder ein spannendes Angebot mit Vorträgen, Diskussionen und Lesungen geben. Wir freuen uns auf euer Kommen! Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

 

 


Montags 18.00 Uhr (2x monatlich) - Schreibwerkstatt


mit der Philosophie-Absolventin, Forscherin, Dozentin und (Überlebens-)Künstlerin Delphine Glombik

Spielerisch und unabhängig von Vorkenntnissen können Frauen* kreatives Schreiben ausprobieren und unter Anleitung neue Ausdrucksmöglichkeiten erproben. Über das Schreiben kann auch eine Annäherung an die eigene Lebensgeschichte geschehen. Vor allem aber bietet der Kurs die Möglichkeit, sich kreativ und sprachlich in entspannter Atmosphäre auszuprobieren.

Schreiberfahrungen sind nicht notwendig. Papier und Schreibutensilien bitte mitbringen.

Termine: Jetzt neu - jeden 2. UND 4. Montag im Monat.

Für das erste Halbjahr 2017 sind das folgende Daten:

09. und 23. Januar
13. und 27. Februar
27. März (13. März fällt aus!)
24. April (10. April fällt aus wegen Osterferien!)
08. und 22. Mai
12. und 26. Juni

Keine Anmeldung erforderlich.


Ort:
Seminarraum, Naunynstraße 72, E-Mail: bildung[at]schokofabrik.de, Tel.: +49 (0)30 - 615 29 99

 

 


Freitags 16.00 Uhr (2x monatlich) - Lust auf Kunst

Nouria Khadeeva


mit der diplomierten Kunstlehrerin und Malerin
Nouria Khadeeva


www.nkkunst.de

Malerei, Zeichnen, Aquarell für Anfängerinnen und Fortgeschrittene. Material ist mitzubringen.

Nächste Termine: 1. und 3. Freitag im Monat. 

Für das erste Halbjahr 2017 sind das folgende Daten:

06. und 20. Januar
03. und 17. Februar
03. und 17. März
07. und 14. April (ausnahmsweise am 1. und 2. Freitag)
05. und 19. Mai
02. und 16. Juni

Keine Anmeldung erforderlich.

Ort: Seminarraum, Naunynstraße 72 , E-Mail: bildung[at]schokofabrik.de, Tel: +49 (0)30 - 615 29 99

 

 


ABGESAGT! Donnerstag 16.03.2017, 19.00 Uhr - Nein zu Kinderbräuten - Für Gewaltschutz und Selbstbestimmung von Mädchen* und Frauen*


Vortrag und Diskussion mit YAKA-KOOP und TERRE DES FEMMES

In der Türkei liegt das legale Heiratsalter bei 18, etliche Mädchen* werden jedoch früher verheiratet – nach Studien der Universität Hacetepe fast jede dritte. Minderjährige Mädchen* werden auch nach Deutschland zwangsverheiratet, andere bleiben nach einem vermeintlichen Sommerurlaub in der Türkei als Ehefrauen* zurück.

Im Rahmen einer deutschlandweiten Veranstaltungsreihe stellen die Frauenrechtsorganisationen TERRE DES FEMMES aus Berlin und YAKA-KOOP aus Van in der Türkei ihr Kooperationsprojekt gegen Zwangsverheiratung und andere Gewalt gegen Frauen* in der Türkei vor. Zwei Referentinnen von YAKA-KOOP berichten von ihrer Kampagnen- und Lobbyarbeit gegen frühe Zwangsverheiratung und wie sie Mädchen* und Frauen* helfen, die von dieser und anderer Gewalt bedroht oder betroffen sind. Bildung und wirtschaftliche Unabhängigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle - YAKA-KOOP erzählt, warum das so ist und was sie für Mädchen* und Frauen* in diesen Bereichen tun.

Die Referentinnen von YAKA-KOOP werden auf türkisch und kurdisch sprechen, TERRE DES FEMMES übersetzt ins Deutsche.

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Ort:
Seminarraum, Naunynstraße 72



Freitag 31.03.2017, 19.00 Uhr - Diskriminierung von Muslima mit Kopftuch per Gesetz. Kritische Perspektiven auf das Berliner Neutralitätsgesetz


Vortrag und Diskussion mit Céline Barry

Gemeinsam mit INSSAN e.V. begleitet das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg e.V. eine Muslima, die vor Gericht dafür kämpft, mit Kopftuch an einer Berliner Schule unterrichten zu dürfen. Der Vortrag legt einen kritischen Blick auf das Berliner Neutralitätsgesetz, das insbesondere muslimische Frauen* mit Kopftuch diskriminiert, indem es das Tragen religiöser Symbole in weiten Teilen der Berliner Verwaltung verbietet. Es werden auch die ferneren Auswirkungen des Gesetzes in Betracht gezogen: Viele Arbeitgeber*innen argumentieren mit dem Gesetz, wenn sie Bewerber*innen für eine Arbeitsstelle, ein Praktikum oder ein Referendariat ablehnen. Beispiele aus der ADNB-Beratungspraxis zeigen Interventionsmöglichkeiten auf.

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Ort:
Seminarraum, Naunynstraße 72



Freitag 28.04.2017, 19.00 Uhr - Let's choose feminism! - Zum Antifeminismus der Neuen Rechten und Gegenstrategien


Vortrag und Diskussion mit Tanja Zorn & Stefanie Goldman

Die AFD war schon antifeministisch, bevor sie hemmungslos rassistisch wurde. Damit zeigt sich ein zentrales ideologisches Moment, dass sowohl die Neue, konservative, als auch die extreme Rechte eint. Die Keimzelle ihrer nationalen und kulturellen Identität stellt die traditionelle, heterosexuelle Kleinfamilie dar, allen anderen Lebensentwürfen wird häufig die Berechtigung abgesprochen. Besonders der Queerfeminismus wird dadurch zur Angriffsfläche, da er vielfältige Familien- und Lebenskonzepte entwirft und an tradierten Vorstellungen rüttelt.*Seit ihrer Gründung kämpft die AFD gegen „Genderismus“, „Frühsexualisierung“ und allgemein gegen emanzipatorische Errungenschaften. Zudem pflegt sie gute Kontakte in das Milieu der christlichen Rechten. Trotz der wesentlichen Bedeutung des Antifeminismus für die Neue Rechte wird sich von linker Seite hauptsächlich an ihrem Rassismus abgearbeitet und selten feministische Perspektiven im Kampf gegen sie eingebracht. Dabei bietet gerade diese Auseinandersetzung Potentiale zu feministischem Widerstand und neuen feministischen Allianzen.

Let's choose feminism!

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Ort:
Seminarraum, Naunynstraße 72



Donnerstag 18.05.2017, 19.00 Uhr - Die verratenen Mütter - Wie die Rentenpolitik Frauen* in die Armut treibt


Vortrag und Diskussion mit Autorin Kristina Vaillant

Mit den geburtenstarken Jahrgängen gehen demnächst sieben Millionen Frauen* in Rente. Ein Drittel von ihnen bekommt nicht mehr als 600 Euro im Monat aus der gesetzlichen Rentenkasse: Altersarmut in Deutschland ist überwiegend weiblich*.*"Die Rente ist sicher" – kaum ein politischer Satz brannte sich in Deutschland in die Köpfe ein wie dieser. Dr. Norbert Blüm (CDU) sprach die Worte zwar erstmals im Wahlkampf 1986, am 10. Oktober 1997 sollte er diese jedoch in einer hitzigen Debatte im Deutschen Bundestag wiederholen. Heute, im Jahre 2016, zeigt sich ein anderes Bild: Altersarmut in Deutschland ist präsenter denn je. Dabei bekommen Frauen* im Durchschnitt nur halb so viel Rente wie Männer*; in keinem anderen OECD-Staat ist der Unterschied so groß.

Kristina Vaillant zeigt auf, wie Altersarmut besonders Frauen* betrifft und stellt alternative Modelle der Rente und Absicherung zur Diskussion.

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Ort:
Seminarraum, Naunynstraße 72



Donnerstag 15.06.2017, 19.00 Uhr - Die „neuen Alten“ - Älterwerden aus weiblicher* Sicht


Reisebericht und Vortrag mit Karin Mielke

Im April 2011 begann Karin Mielkes Vorruhestand und damit auch die Erfüllung eines großen Traumes: eine dreimonatige Australienreise. Als Wwooferin hat sie auf Farmen mitgearbeitet und berichtet von dieser spezifischen Reiseart, teilt Bilder und gibt Tipps, wie frau* Reisen am besten selbst organisieren kann. Von Pferdefarm bis Traktor fahren, von Perth bis Sydney – an diesem Abend nimmt Karin Mielke uns mit auf ihre Reise und regt so auch den Austausch an über Ängste, Möglichkeiten und (Reise-)wünsche von Frauen* von und im „Unruhestand“.

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Ort:
Seminarraum, Naunynstraße 72



Mauerspaziergang

 

Treffpunkt: Hof Mariannenstraße 6

Ständiges Angebot ab 5 Teilnehmerinnen!

Wir erinnern an besondere Ereignisse an diesem Mauerabschnitt, an die dort Erschossenen, an einen Sprengstoffanschlag und vieles mehr. Wir würden uns freuen, wenn Kreuzbergerinnen und Bewohnerinnen aus Mitte dazukämen, um ihre persönlichen Erinnerungen einzubringen. Renate Witt lebte bis 1980 in Friedrichshain und dann in Kreuzberg.

Nur mit Voranmeldung!

Voranmeldung unter: bildung(at)schokofabrik.de oder unter Tel. +49 (0)30 - 615 29 99